Elba: Verbannung im Paradies!

Napoleon wurde auf die Insel Elba verbannt. Dort würde ich mich auch gerne hin verbannen lassen. Kristallklares Meer, traumhafte Strände, Berge, Wald, üppige Vegetation und natürlich leckeres italienisches Essen.

Elba

Wir haben lange überlegt, ob wir uns die etwas schwierige Anreise nach Elbe antun sollen. Leider  gibt es aus Wien keine Direktflüge auf die Insel. Das heisst entweder bis nach Piombino mit dem Auto und dann mit der Fähre auf die Insel. Die Überfahrt mit der Fähre dauert nur ca. 50 min und ein Teil der Fähren ist sogar mit Indoor-Spielplätzen ausgestattet, also stellte die Überfahrt mit der Fähre das geringere Problem dar. Die Autofahrt bis Piombino von Wien mit knapp 1.000 km gestaltet sich da auch etwas schwieriger, wenn man Kinder hat die nicht Autofahren wollen. Deshalb haben wir uns entschieden bis Florenz mit den Flugzeug zu reisen und eine Nacht in Florenz zu verbringen. Das tolle Bed&Breakfast Rubina Belfiore hatte super Zimmer für uns vier und in 10 Minuten waren wir zu Fuß im Stadtzentrum. Am Nachmittag haben wir mit zwei Buggys “bewaffnet” Florenz erkundet und waren begeistert.

Am nächsten Tag fuhren wir dann zum Hafen nach Piombino (ca. 2 Stunden mit dem Auto) und mit der Fähre nach Elba. Wir hatten die Tickets für die Fähre schon vorab gebucht, was wahrscheinlich gar nicht notwendig gewesen wäre,  aber ich gehe dann bei solchen Dingen doch lieber auf Nummer sicher.

Wie schon zuvor erwähnt, die Fahrt mit der Fähre war ein Traum. Schnell, unkompliziert und die Kinder waren 50 Minuten aus dem Bällebad und “Klettergarten” nicht mehr wegzubekommen.

Und jetzt das Highlight: Elba selbst. Ich hatte hohe Erwartungen, da ich nur positives über die Insel gehört hatte. Aber es war noch besser, als ich es mir erhofft hatte. Wir hatten einen Bungalow in der Anlage Rosselba le Palme. Die Anlage ist sehr weitläufig und auf einem Hang im Wald angelegt. Dadurch sind manche Distanzen für die Kinder doch recht weit zu gehen, aber es gibt ein Shuttelservice mit Golfautos, das die ganze Sache wieder vereinfacht und natürlich auch noch Spaß macht. In der Anlage fehlt es an nichts: Supermarkt, Restaurant, Kaffee, Sportbecken, viele Rutschen, Babylagune, riesiger Spielplatz, schattiger Fittnessparcour, Tennis, …. Der Strand bei der Anlage ist nett, aber sicher nicht der schönste der Insel. Wir sind die ganze Insel abgefahren und unserer Meinung nach ist der beste Strand mit Kindern in Cavoli. Vielleicht gibt es landschaftlich schönere Strände, aber mit den Kindern ist dieser gut erreichbar, es gibt auch Infrastruktur am Strand und es handelt sich um einen grobkörnigen Sandstrand. Die Kinder können hier gut Sand spielen und er fällt leicht wieder herunter und bleibt nicht überall kleben.

Was mich besonders gefreut hat auf Elba war, dass es hier keine grossen Hotelburgen gibt. Es gibt viele kleine Hotels, aber auch jede Menge Apartments, Pensionen und Agroturismo. Wir haben auch ein ganz tolles Agroturismo (Tenuta la chiusa – die Anlage ist tausendmal schöner als die Website) direkt am Meer entdeckt, dass wir uns gerne mal ansehen würden, wenn wir wieder kommen. Camping wird hier auf Elba ganz groß geschrieben. Was ich jetzt sage, gilt wahrscheinlich nicht nur für die Campingplätze sondern für die ganze Insel. Ich möchte gerne wieder herkommen, aber in der Hauptsaison stelle ich mir vor, dass es dann doch ganz schön eng wird auf der Insel. Im Juni, während unseres Urlaubs war es traumhaft, aber wenn Ferien sind und die Hauptsaison beginnt, dann wird es hier sicher ganz schön knapp mit dem Platz am Meer, an den Strassen, am Campingplatz, in den den Restaurant, einfach überall,…

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Zwei Kommentare zu “Elba: Verbannung im Paradies!

  1. Hallo Karin

    Wir sind soeben von nach Hause gekommen und sind der gleichen Meinung wie du. Elba ist wirklich traumhaft.

    Danke für deinen Bericht, gefällt mir sehr gut.

    Liebe Grüsse

    Rolf

  2. Vielen Dank für diesen Beitrag. Wir waren im 2015 auch für kurze Zeit auf. In Marina di Campo hatten wir einen wunderbaren Aufenthalt. Als Highlight haben wir den Ausflug auf den Monte Capanne empfunden. Da wurden wir wirklich mit einer riesigen Panoramaaussicht belohnt.

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